Bevor wir sie nähen, sollten wir mal kurz die Frage beantworten: Was genau heißt eigentlich "Messenger Bag" - oder auf deutsch "Kuriertasche"?
Im Grunde bietet so eine Tasche viel Stauraum im Inneren - ursprünglich ja gedacht z.B. für Dokumente, Briefe, Bücher, etc. -, an den man schnell rankommt. Daher gibt's statt Reißverschluss in der Regel eine große Klappe, die übergeschlagen wird und die komplette Vorderseite der Tasche bedecken kann.
Die Messenger Bag hat einen langen Riemen, der meist quer getragen wird, wie eine Crossbody Bag, und hat weniger Struktur oder Stand als andere Taschen, sie sind also recht weich und knautschig.
Als Material eignet sich fast alles an Webware, angefangen von Baumwollstoffen in Patchwork-Qualität, über Canvas, Oilskin, Wachstuch, etc.
Das Schöne an der Tasche: sie ist einfach zu nähen und sehr wandelbar. Unsere ersten Exemplare waren gedacht als „Kindergartentasche“, also eine kleinformatige Variante aus hübschen Kinderstoffen, die sich hervorragend zum Transportieren der wichtigsten Kuscheltiere oder Spielzeuge, vielleicht einer Butterbrotdose und einer kleinen Flasche Wasser eignet. Noch dazu hat die Tasche kaum Eigengewicht.
Damit auch wir „Großen“ etwas davon haben, habe ich zwei größere Varianten berechnet. Die mittlere Größe eignet sich hervorragend als Handtasche, in die große Variante passt richtig was rein. Super zum Beispiel auch als Strandtasche.
Patchworker können sich auf der exponierten Klappe austoben, denn hier kann man nicht nur einen besonders schönen (groß gemusterten) Stoff in Szene setzen, sondern auch Patchwork-Blöcke, „Foundation Paper Piecing“-Motive, „English Paper Piecing“-Elemente, Applikationen, Stickereien oder genähte Panele aus Stoffresten (z.B. mit „Quiter’s Grid“) einsetzen. Da sind der Kreativität mal wieder keine Grenzen gesetzt ;-)
Wie bei vielen meiner Anleitungen möchte ich euch auch mit dieser hier keine festen „Regeln“ für die Tasche vorgeben, sondern euch dazu inspirieren, eure eigene individuelle Messenger Bag nach euren Wünschen zu erstellen. Ich zeige euch verschiedene Optionen, die ihr nutzen oder auch einfach weglassen könnt.
Weiter unten gebe ich euch noch ein paar weitere Tipps und erkläre, wie ihr eure eigene Größe berechnen könnt.
Aber fangen wir mal an mit dem Grundmodell:
Material
Bei Verwendung von drei Stoffen für die Tasche:
Stoffbreite 110 cm – eine Nahtzugabe von 0,75 cm ist in den folgenen Angaben enthalten
Hauptstoff - 30,5 cm
- (4x) 30,5 x 22,5 cm – 2x Hauptteil innen, 2x Hauptteil aussen
- (1x) 30,5 x 16 cm – Vortasche, Außenseite
Kontraststoff - 22 cm
- (2x) 24,5 x 22 cm – Klappe
- (1x) 30,5 x 22 cm – Steckfach innen
Innenstoff - 16 cm
- (2x) 20 x 16 cm – Reißverschlussfach
- (1x) 30,5 x 16 cm – Vortasche, Innenseite
- (optional) (1x) 4,8 x 15 cm – Schlüsselband
Gurt
Du kannst den Gurt entweder selber nähen, dann benötigst du einen Streifen Stoff in der gewünschten Breite x4. Zum Beispiel schneidest du für einen Gurt in 2,5 cm Breite einen Streifen von 10 cm.
Alternativ kannst du auch fertiges Gurtband in der gewünschten Breite verwenden.
Die Länge hängt etwas vom Kind ab, aber in der Regel sollten die 110 cm Stoffbreite (oder ein Gurtband in der Länge) ausreichen.
Dünne Vlieseinlage, z.B. G700 - ca. 65 cm
- (4x) 29,5 x 21,5 cm – alle Hauptteile
- (2x) 23,5 x 21 cm – Klappe
- (1x) 29,5 x 15 cm – Vortasche, Außenseite
- (1x) 29,5 x 10 cm – Hälfte des Steckfachs
- wenn für den Gurt Patchwork-Baumwollstoff genutzt wird: aus dem Rest drei Streifen schneiden, die halb so breit sind wie der Gurt (nicht nötig, z.B. bei Canvas)
Zubehör
- 22 cm Reißverschluss & Schieber
- Für den Gurt (in der Breite des gewählten Gurts) ENTWEDER
- 1 Rechteckring, 1 Gurtversteller (einfache Variante, fest eingenäht)
ODER - 2 D-Ringe, 2 Karabiner, 1 Gurtversteller (abnehmbar)
- 1 Rechteckring, 1 Gurtversteller (einfache Variante, fest eingenäht)
- 1 Magnetverschluss
- (optional) 1 Karabiner, 12 mm – für Schlüsselband
Bei Verwendung von drei Stoffen für die Tasche:
Stoffbreite 110 cm – eine Nahtzugabe von 0,75 cm ist in den folgenen Angaben enthalten
Hauptstoff - 39,5 cm
- (2x) 39,5 x 27,5 cm – Hauptteil aussen
- (1x) 39,5 x 19 cm – Vortasche, Außenseite
Kontraststoff - 27 cm
- (2x) 31,5 x 27 cm – Klappe
- (1x) 39,5 x 27 cm – Steckfach
Innenstoff - 39,5 cm
- (2x) 39,5 x 27 cm – Hauptteil, innen
- (1x) 39,5 x 19 cm – Vortasche, Innenseite
- (1x) 27 x 37 cm – Reißverschlussfach
- (optional) (1x) 4,8 x 15 cm – Schlüsselband
Gurt
Du kannst den Gurt entweder selber nähen, dann benötigst du einen Streifen Stoff in der gewünschten Breite x4. Zum Beispiel schneidest du für einen Gurt in 2,5 cm Breite einen Streifen von 10 cm.
Alternativ kannst du auch fertiges Gurtband in der gewünschten Breite verwenden.
Bei Erwachsenen wird gerne eine Länge von etwa 1,40 – 1,50 m genommen, durch den Gurtversteller kann man den Gurt dann beliebig einkürzen.
Dünne Vlieseinlage, z.B. G700 - ca. 91 cm + extra für Gurt (ca. 10 - 15 cm)
- (4x) 38,5 x 26,5 cm – alle Hauptteile
- (2x) 30,5 x 26 cm – Klappe
- (1x) 38,5 x 18 cm – Vortasche, Außenteil
- (1x) 38,5 x 13 cm – Hälfte des Steckfachs
- wenn für den Gurt Patchwork-Baumwollstoff genutzt wird: zwei Streifen schneiden, die jeweils halb so breit sind wie der Gurt (nicht nötig, z.B. bei Canvas)
Zubehör
- 26 cm Reißverschluss & Schieber
- Für den Gurt (in der Breite des gewählten Gurts) ENTWEDER
- 1 Rechteckring, 1 Gurtversteller (einfache Variante, fest eingenäht)
ODER - 2 D-Ringe, 2 Karabiner, 1 Gurtversteller (abnehmbar)
- 1 Rechteckring, 1 Gurtversteller (einfache Variante, fest eingenäht)
- 1 Magnetverschluss
- (optional) 1 Karabiner, 12 mm – für Schlüsselband
Bei Verwendung von drei Stoffen für die Tasche:
Stoffbreite 110 cm – eine Nahtzugabe von 0,75 cm ist in den folgenen Angaben enthalten
Hauptstoff - 46,5 cm
- (2x) 46,5 x 32,5 cm – Hauptteil, Außenseite
- (1x) 46,5 x 23 cm – Vortasche, Außenseite
- (1x) 46,5 x 17 cm – Steckfach, Außenseite
Innenstoff - 46,5 cm
- (2x) 46,5 x 32,5 cm – Hauptteil, Innenseite
- (1x) 46,5 x 23 cm – Vortasche, Innenseite
- (1x) 46,5 x 17 cm – Steckfach, Innenseite
- (optional) (1x) 4,8 x 15 cm – Schlüsselband
Kontraststoff - 32 cm
- (2x) 36,5 x 32 cm – Klappe
- (1x) 32 cm x Rest – Reißverschlussfach
Gurt
Du kannst den Gurt entweder selber nähen, dann benötigst du einen Streifen Stoff in der gewünschten Breite x4. Zum Beispiel schneidest du für einen Gurt in 2,5 cm Breite einen Streifen von 10 cm.
Alternativ kannst du auch fertiges Gurtband in der gewünschten Breite verwenden.
Bei Erwachsenen wird gerne eine Länge von etwa 1,40 – 1,50 m genommen, durch den Gurtversteller kann man den Gurt dann beliebig einkürzen.
Dünne Vlieseinlage, z.B. G700 - ca. 125 cm + extra für den Gurt (ca. 10 - 15 cm)
- (4x) 45,5 x 31,5 cm – alle Hauptteile
- (2x) 35,5 x 31 cm – Klappe
- (1x) 45,5 x 22,5 cm – Vortasche, Außenseite
- (1x) 45,5 x 16 cm – Steckfach, Außenseite
- wenn für den Gurt Patchwork-Baumwollstoff genutzt wird: zwei Streifen schneiden, die jeweils halb so breit sind wie der Gurt (nicht nötig, z.B. bei Canvas)
Zubehör
- 32 cm Reißverschluss & Schieber
- Für den Gurt (in der Breite des gewählten Gurts) ENTWEDER
- 1 Rechteckring, 1 Gurtversteller (einfache Variante, fest eingenäht)
ODER - 2 D-Ringe, 2 Karabiner, 1 Gurtversteller (abnehmbar)
- 1 Rechteckring, 1 Gurtversteller (einfache Variante, fest eingenäht)
- 1 Magnetverschluss
- (optional) 1 Karabiner, 12 mm – für Schlüsselband
Möchtest du mehr Stabilität / Stand für deine Tasche? Dann kannst du eine zusätzliche Lage festeres Vlies auf die zwei Hauptteile und die Seite der Klappe aufbügeln, die später außen sind.
H250 oder S320 von Vlieseline sind dünn und fest, geben also Stand, tragen aber nicht auf.
H630 von Vlieseline oder Pellon 987 dagegen sind aufbügelbare Volumenvliese. Ersteres ist bauschiger, aber weicher. Pellon ist vergleichbar mit Thermolam, ist also etwas fester und gibt mehr Stand. Volumenvliese sorgen für „Puffer“, wenn der Inhalt der Tasche etwas mehr geschützt sein soll.
Zuschnittpläne
Ich habe dir für alle drei Größen Zuschnittpläne für Stoffe und Vlies vorbereitet. Natürlich mußt du dich nicht daran halten, aber sie geben dir eine Idee, wie du die Teile möglichst effizient ausschneiden kannst.
Seite 1 zeigt jeweils die Stoffe, Seite 2 die Vlieseline.
Vorbereitung
Hast du alle Teile zugeschnitten, bügelst du die Vlieseinlage auf die linke Seite deiner Stoffstücke. Ich habe alle Vliesteile ein wenig kleiner angegeben als die dazugehörigen Stoffteile, so läufst du nicht Gefahr, dass Vlies übersteht und Kleber z.B. unter deinem Bügeleisen landet.
Denke daran: Vlieseinlagen bügelst du nicht wie ein T-Shirt durch Hin- und Herschieben. Setze dein Bügeleisen auf, zähle z.B. bis 8 (oder achte auf die Herstellerangabe) und setze dann das Bügeleisen ein Stück weiter. Du mußt dem Kleber die Chance geben zu schmelzen und sich mit dem Stoff zu verbinden. Bist du hier zu ungeduldig, bekommst du später unschöne Beulen und Blasen zwischen Stoff und Vlies.
Allgemeines
Falls nicht anders angegeben, wird rechts auf rechts mit einer Nahtzugabe von 0,75 cm genäht. Alle Nähte sollten am Anfang und am Ende verriegelt werden.
Wenn Kanten abgesteppt werden, sollte die Nahtzugabe etwa 3 mm betragen und die Stichlänge auf 2,6 – 2,8 vergrößert werden.
Hilfsnähte werden ebenfalls mit etwa 3 mm Nahtzugabe genäht. Sie müssen nicht verriegelt werden und nicht ordentlich sein, sie sind später nicht mehr zu sehen und sollen Teile nur temporär an Ort und Stelle halten.
Nähen
Wir beginnen mit der Vortasche. Nähe die beiden Teile dafür entlang einer langen Kante zusammen. Hat dein Stoff für die Außenseite ein Motiv mit Richtung, nähe die Oberkante an den Innenstoff.
Klappe den Innenstoff um die Nahtzugabe herum nach hinten. Dadurch entsteht eine kleine dekorative Kante ähnlich einer Paspel. Bügele diese Kante und steppe sie auf dem Innenstoff ab.
Der Innenstoff ist nun auf der Rückseite etwas kürzer als der Außenstoff. Das ist in Ordnung und später nicht mehr zu sehen. Nähe die kurzen Kanten mit einer Hilfsnaht zusammen.
Platziere die Vortasche auf einem der Hauptteile, zentriert und bündig mit der unteren Kante. Nähe die Vortasche mit einer Hilfsnaht an den Seiten und an der unteren Kante am Hauptteil fest. Anschließend machst du dir mit einem Trickmarker einige Markierungen.
In die beiden unteren Ecken zeichnest du dir Quadrate von 3 x 3 cm für die kleine Version der Tasche (4 x 4 cm für die mittlere & 5 x 5 cm für die große). Im Abstand von 0,75 cm darüber zeichnest du eine Linie quer über die Vortasche.
Außerdem markierst du dir an der langen Kante unten die Mitte und ziehst jeweils im Abstand von 0,75 cm nach rechts und links hiervon eine senkrechte Linie hoch bis zur Oberkante der Vortasche. Der Abstand zwischen den beiden senkrechten Linien sollte also 1,5 cm betragen.
Steppe die Vortasche auf der langen Querlinie und auf den beiden senkrechten Linien ab. Wenn du magst, kannst du an der oberen Kante der Vortasche zwischen den beiden Absteppnähten eine Niete einsetzen.
Danach schneidest du die beiden Quadrate rechts und links unten mit einer Schere aus. Das machst du auch mit den übrigen drei Hauptteilen.
Als nächstes kümmern wir uns um das Hauptteil auf der Rückseite und setzen dort ein Reißverschlussfach ein.
(Bei der kleinen Tasche gibt es für das Fach zwei Schnittteile, bei der mittleren und großen Variante jeweils nur eines. Das liegt einzig daran, dass das die jeweils effizienteste Möglichkeit des Zuschnitts ist. Die Vorgehensweise und die fertigen Fächer sind identisch.)
Bei der kleinen Tasche nimmst du eines der Schnittteile quer, bei der mittleren und großen Tasche nimmst du das Schnittteil senkrecht. Lege das RV-Fach rechts auf rechts zentriert auf das hintere Hauptteil mit einem Abstand von 2 cm zur oberen Kante. Stecke das Teil fest. Markiere dir hierauf (auf der linken Seite, die jetzt oben liegt) mit einem Trickmarker im Abstand von jeweils 2 cm von oben, rechts und links eine Linie und eine weitere Querlinie 1,5 cm unterhalb der ersten.
Nähe die beiden Teile entlang dieses Rechtecks zusammen. Zeichne dir dann eine Linie, die durch die Mitte verläuft und an den beiden kurzen Kanten y-förmig zu den Ecken ausläuft. Entlang dieser Linie schneidest du nun durch beide Stofflagen. Das geht am besten mit einer spitzen Stoffschere, damit hast du mehr Kontrolle. Schneide so weit in die Ecken rein, wie möglich, aber pass auf, dass du nicht durch deine Naht schneidest.
Du kannst das RV-Fach schon mal vorsichtig vom Hauptteil wegklappen und die Stoffe hier mit der Spitze deines Bügeleisens auseinanderbügeln.
Anschließend steckst du dein RV-Fach vollständig durch den Schlitz und ziehst es auf der Rückseite des Hauptteils glatt und gerade.
Hast du Probleme, den Stoff in den Ecken ordentlich auf die andere Seite zu ziehen, kann das daran liegen, dass du den Stoff hier nicht weit genug eingeschnitten hast. Ziehe das RV-Fach nochmal auf die andere Seite und versuche, vorsichtig noch 1-2 mm weiter zu schneiden.
Bügele die Kanten. Es sollte jetzt ausshen wie ein schmaler Briefschlitz.
Ziehe den Schieber auf den Reißverschluss und platziere diesen von hinten zentriert auf dem Schlitz.
Drehe das Teil um und fixiere den Reißverschluss mit ein paar Nadeln. Achte unbedingt darauf, dass der Reißverschluss wirklich mittig hinter dem Schlitz liegt und das dieser in der Mitte nicht „durchhängt“, als schmaler wird als 1,5 cm. Sonst wird dadurch auch dein Hauptteil kleiner.
Nähe mit dem Reißverschlussfuß (oder einem anderen schmalen Fuß) deiner Nähmaschine einmal knappkantig um den Schlitz herum.
Bei der kleinen Tasche legst du nun das zweite Teil vom Reißverschlussfach rechts auf rechts auf das erste, bei größeren Versionen klappst du das untere Ende nach oben, sodass die kurzen Seiten bündig aufeinander liegen.
Nähe die offenen Seiten zusammen. Der Reißverschluss wird rechts und links in der Naht eingefasst. Was übersteht, schneidest du mit einer Schere (NICHT mit deiner Stoffschere!) ab.
Als nächstes kümmern wir uns um das Steckfach im Inneren. Bei der kleinen und mittleren Tasche besteht dies aus einem und bei der großen Tasche aus zwei Teilen. Entsprechend hast du die Vlieseline entweder auf eine Hälfte des Steckfachs gebügelt oder auf eines der beiden Teile. Klappe das Teil/die Teile rechts auf rechts zusammen und nähe die lange(n) Kante(n) zusammen. Wende den so entstandenen Schlauch und bügele die Kanten.
Steppe die Kante ab, die später oben ist. Ich habe hier zwei parallele Steppnähte gesetzt.
Platziere das Steckfach auf einem der inneren Hauptteile. Bei mir ist es etwas zu schmal geraten, bei dir sollte es genauso breit sein, wie das Hauptteil. Überlege dir, wie hoch oder tief das Steckfach in der Tasche sitzen soll – wenn z.B. das Handy reinpassen soll, setze das Fach lieber etwas tiefer an.
Nähe das Fach an den Seiten und unten am Hauptteil fest. Außerdem solltest du mindestens eine senkrechte Teilungsnaht setzen. Die sorgt dafür, dass das Steckfach nicht von alleine aufklappt. Bei der mittleren und großen Variante habe ich das Fach in drei Segmente geteilt und habe jeweils zwei parallele Nähte gesetzt. Dazwischen habe ich an der oberen Kante jeweils eine Niete eingesetzt. Das ist nicht nur dekorativ, sondern gibt dem Fach an der Stelle auch etwas mehr Stabilität.
Weiter geht’s mit der Klappe. Lege deine beiden Teile rechts auf rechts aufeinander, die beiden längeren Kanten sind oben und unten, und in diesem Fall erkennst du an der Rückseite der Stickerei, dass das oben liegende Teil später meine Außenseite wird.
Wenn du die Ecken der Klappe abrunden möchtest, ist das jetzt der richtige Zeitpunkt. Ich zeichne mir dazu die Nahtzugabe ein und suche mir auf meinem Arbeitstisch irgendetwas rundes mit dem passenden Durchmesser. Das kann eine Garnrolle sein, der Deckel einer Dose, ein Maßband, etc. Lege deine Vorlage an die Nahtzugabe an und zeichne drum herum. In diesem Fall habe ich mich für den kleineren Durchmesser der Garnrolle entschieden.
Nähe die beiden Teile der Klappe an den beiden Seiten und unten zusammen. Die obere Kante bleibt offen. Nähe auf der eingezeichneten Linie und nutze in den Ecken eine kleine Stichlänge. So kommst du besser um die Kurve. Nähe langsam und hilf etwas nach, indem du die Nadel im Stoff läßt, den Nähfuß anhebst und die Klappe ein klein wenig weiter drehst. Kontrolliere, dass du genau auf deiner eingezeichneten Linie bleibst. Um so ordentlicher und gleichmäßiger siehst die Kurve später aus.
Schneide die Nahtzugabe in den Kurven zurück.
Wende die Klappe, arbeite die Kanten schön heraus und steppe sie mit ein oder zwei Nähten ab. Die obere Kante bleibt immer noch offen.
Drehe die Klappe um, sodass die Unterseite oben liegt. Markiere dir an der unteren Kante die Mitte und gehe von der Kante aus etwa 1,5 cm nach oben. Hier setzen wir das männliche Teil des Magnetverschlusses ein. Lege das kleine Hinterlegscheibchen an die Markierung und zeichne mit deinem Trickmarker die beiden Schlitze nach.
Diese beiden Schlitze schneidest du auf (aufpassen, dass du nur durch die Unterseite schneidest!). Ich nutze dazu gerne meinen Nahttrenner, aber mit einer spitzen Schere (Stickschere) geht’s auch wunderbar.
Stecke das männliche Teil des Magnetverschlusses von außen mit den beiden Laschen durch die Schlitze. Von innen steckst du das Hinterlegscheibchen auf und biegst die Laschen auseinander, wie bei einem Schnellhefter. Ich bügele dann gerne noch ein kleines Stück Vlieseline darauf, damit sich die Laschen, die schon mal etwas scharfkantig sein könnten, nicht durch die Vorderseite der Klappe reiben.
Jetzt setzen wir die einzelnen Teile zusammen. Markiere an der oberen Kante des rückwärtigen Hauptteils (das mit dem Reißverschlussfach) und an der noch offenen Kante der Klappe die Mitte. Lege die Klappe mit der Außenseite nach unten auf die Außenseite des Hauptteils. Die offene Kante der Klappe ist bündig mit der Oberkante des Hauptteils und die beiden Markierungen in der Mitte liegen genau aufeinander. Nähe die Klappe mit einer Hilfsnaht fest.
Lege die beiden äußeren Hauptteile rechts auf rechts aufeinander und nähe die beiden langen Kanten am Boden zusammen. Klappe die Teile auf, bügele die Nahtzugaben zur Rückseite und steppe neben der Naht auf der Rückseite ab.
Anschließend nähst du auch die beiden Seiten zusammen und ziehst dann die Aussparungen im Boden so auseinander, dass sich zwei gerade Kanten ergeben und die Seiten- und Bodennähte genau aufeinander liegen. Nähe diese Kanten zusammen und wende die Tasche.
Das Außenteil ist nun fertig.
Mit den beiden Innenteilen gehst du jetzt ganz ähnlich vor. Lege sie rechts auf rechts aufeinander, nähe die beiden Seiten zusammen und den Boden. Hier lässt du eine großzügige Wendeöffnung offen.
Ziehe die Aussparungen in den beiden Ecken am Boden auseinander, lege die Seiten- und Bodennähte exakt aufeinander und nähe die Kanten zusammen.
Auch das Innenteil ist nun fertig.
Was jetzt noch fehlt, ist der Gurt. Nutzt du fertiges Gurtband, bist du startklar. Nähst du den Gurt aus einem der Stoffe, mußt du diesen jetzt vorbereiten.
Für ein Kind reicht ein Streifen bei einer Stoffbreite von 110 cm aus, bei Erwachsenen würde ich 140 – 150 cm empfehlen. Also entweder zwei Streifen bei Patchworkstoffen oder ein Streifen, wenn der Stoff breiter liegt.
Entscheide dich, wie breit der Gurt sein soll – dein Taschenzubehör sollte dann natürlich die gleiche Breite haben.
Hast du dich schon mal gefragt, warum Karabiner, Gurtversteller und dergleichen so "krumme" Größen haben? 25 mm ist ja noch ok, aber 12 mm, 32 mm, 38 mm? Das sind alles umgerechnete Inch- oder Zollangaben:
12 mm = 0,5 Inch
19 mm = 0,75 Inch
25 mm = 1 Inch
32 mm = 1,25 Inch
38 mm = 1,5 Inch
usw ...
Für eine Kindertasche nutze ich meistens einen 25 mm Gurt. Dafür schneidest du einen Stoffstreifen, der 4x so breit ist, also 10 cm. Die Vlieseinlage schneidest du aber nur halb so breit, sonst wird’s zu dick, also 5 cm. Bügele die mittig auf den Stoffstreifen. Es ist kein Problem, wenn du das Vlies anstückeln mußt.
Möchtest du zwei Stoffstreifen zum Verlängern aneinandernähen, solltest du das so machen wie beim Einfassband eines Quilts: lege die beiden Streifen an den Enden rechts auf rechts in einem rechten Winkel aufeinander, nähe sie diagonal zusammen, schneide anschließend die Nahtzugabe zurück und bügele diese anschließend auseinander. So verteilst du das zusätzliche Volumen möglichst gleichmäßig und hast nicht alle Stofflagen an einer Stelle dick aufeinander liegen.
Bügele den kompletten Gurt der Länge nach links auf links zur Hälfte, klappe ihn wieder auseinander und klappe dann die offenen Kanten bis zur Mittelfalz nach innen. Nochmal bügeln und dann nochmal zur Mitte falten, sodass du einen vierlagigen Streifen erhälst.
An dieser Stelle mußt du dich entscheiden, wie du deinen Gurt anbringen möchtest:
Option 1: der Gurt wird in der oberen Kante der Tasche mit eingefasst.
Option 2: der Gurt wird erst nach Fertigstellung der Tasche außen fixiert.
Beide Optionen können entweder so genäht werden, dass der Gurt später fest an der Tasche ist (A) oder du ihn mit Karabinern einhängen kannst (B).
Für die Variante (A) schneidest du ein 10 cm Stück vom Gurt ab, hier wird gleich der Rechteckring aufgefädelt.
Für die Variante (B) schneidest du zwei 10 cm Stücke vom Gurt ab, auf diese werden später die beiden D-Ringe aufgefädelt.
Für Option 1 steppst du die beiden langen Kanten der 10-cm-Stücke ab, fädelst Rechteckring oder D-Ringe auf und klappst die kurzen Enden aufeinander. Fixiere diese Teile zentriert auf einer, bzw. auf beiden Seitennähten der Außentasche, z.B. mit einer Klammer oder Hilfsnaht. Die offenen Kanten sind dabei entweder bündig oder du kannst das Ende des Gurts etwa 1,5 cm überstehen lassen, so kann er später nochmal zusätzlich von außen fixiert werden.
Ich habe mich bei dieser Tasche für Option 2(A) entschieden…
Bei Option 2 verschwinden die offenen Kanten nicht in der Naht der Tasche, sondern sie müssen versäubert werden. Dafür klappe ich den kurzen Streifen an der Mittelfalz nicht nach innen, sondern in die andere Richtung, sodass der Streifen von der Seite etwas wie ein großes „M“ aussieht. Die beiden kurzen Enden nähe ich so zusammen und schräge die Nahtzugaben etwas ab. Dann wende ich das Teil, sodass die Nahtzugaben innen liegen, und steppe es einmal rundherum ab. Genauso gehe ich auch beim langen Gurt vor.
Für Option 1(A) brauchst du beim langen Teil des Gurts ein versäubertes Ende, das nähst du so wie eben beschrieben, und steppst den Gurt anschließend ebenfalls rundherum ab. Die offene Kante nähst du dann an die zweite Seitennaht deiner Außentasche, ebenfalls entweder bündig oder mit leichtem Überstand.
Für Option 2(A) habe ich den Rechteckring an das kurze Gurtstück angenäht, für Option 2(B) würdest du das gleiche mit den beiden D-Ringen machen.
Bei Option 1 sollten die Gurtteile (Rechtecking & langer Gurt ODER die beiden D-Ringe) jetzt an der Außentasche fixiert sein, für Option 2 legst du alle Gurtteile erstmal zur Seite.
Schlüsselband ?
Was ich leider vergesse habe zu fotografieren, weil ich es bei dieser kleinen Tasche nicht eingesetzt habe, ist das optionale Schlüsselband.
Für einen kleinen 12 mm Karabiner brauchst du einen Stoffstreifen mit einer Breite von etwa 48 mm und einer Länge deiner Wahl. Bei der Vorbereitung gehst du exakt vor wie oben beschrieben beim Gurtband für Option 1(A). An das versäuberte Ende nähst du statt eines Rechteck- oder D-Rings deinen Karabiner. Noch hübscher wird's, wenn du ihn mit einer Niete befestigst.
Hefte das unversäuberte Ende des Schlüsselbands an eine beliebige Stelle an der oberen Kante der Innentasche, bevor du mit dem nächsten Schritt weitermachst.
Stecke die Außentasche in die Innentasche, sodass die Stoffe rechts auf rechts liegen. Achte darauf, dass die beiden Rückseiten und die beiden Vorderseiten aufeinander liegen (Reißverschlussfach außen auf Steckfach innen). Die Klappe sollte zwischen den Taschen verschwinden, genauso wie bereits angenähte Gurtteile.
Achte darauf, dass die Seitennähte genau aufeinander liegen und nähe einmal um die obere Kante herum. Ziehe die beiden Taschenteile auseinander.
Um dafür zu sorgen, dass das Innenleben später nicht lose in der Tasche rumschlabbert, können wir es jetzt noch an der Außentasche fixieren. Wenn du das nicht möchtest, kannst du diesen Schritt überspringen.
Wenn du die Tasche wie auf dem vorherigen Bild vor dir liegen hast, greifst du die beiden unteren Ecken und ziehst sie nach unten, bis sie aufeinander liegen. Nähe sie auf der bereits vorhandenen Naht zusammen.
Das gleiche wiederholst du nun mit den beiden Ecken, die vorher oben lagen. Das tun sie jetzt natürlich nicht mehr. Zieh dir die Teile zurecht und schiebe zur Seite, was dir im Weg ist. Lass dich nicht davon abschrecken, dass die Tasche jetzt eher aussieht, wie ein großer Stoffklumpen. Finde deine Wendeöffnung und wende die Tasche auf rechts. Vermutlich ist jetzt das Innenleben außen, also mußt du alles noch etwas weiter wenden, bis die Außenseite außen ist.
Guck dir im Zweifelsfall diese Stelle auch nochmal im Video an.
Arbeite die obere Kante schön heraus und steppe einmal drum herum. Neben der Klappe steppst du vorbei und falls du ein Schlüsselband eingenäht hast, solltest du das jetzt nach innen stecken und ebenfalls mit festnähen.
Hast du dich beim Gurtband für Option 2 entschieden, mußt du nun die entsprechenden Teile ansetzen. Mach dir auf beiden Seitennähten eine Markierung im gleichen Abstand zur Kante und setze entweder das Stück mit dem Rechteckring und das lange Gurtband dort an, oder die beiden kurzen Stücke mit den D-Ringen.
Du kannst den Gurt jetzt entweder festnähen oder – wie ich im Beispiel – mit Nieten befestigen. Markiere dir dafür die Stellen, an denen du die Löcher stanzen möchtest. Idealerweise nutzt du jeweils zwei Nieten, die rechts und links der Seitennaht sitzen und nicht direkt darauf. Ein Loch durch die Seitennähte zu stanzen, ist keine gute Idee. Rate mal, woher ich das weiß ;-)
Bevor wir’s vergessen, kommen hier noch zwei nicht ganz unwichtige Schritte: zum Einen fehlt noch die andere Hälfte des Magnetverschlusses. Schließe dafür die Tasche, aber ziehe die Klappe nicht zu stramm nach unten. Sie würde sonst unten überstehen und du mußt einplanen, dass deine Tasche auch mal gut gefüllt ist und die Klappe dann trotzdem noch zugehen soll. Plane also etwas „Spiel“ mit ein, richte die Klappe ungefähr mittig auf der Tasche aus und drücke dann kräftig auf den Magnetverschluss. Wenn du die Klappe öffnest solltest du in dem Stoff darunter einen Abdruck von dem kleinen „Knöpfchen“ sehen, das mittig auf dem Verschluss sitzt.
Platziere das zweite Hinterlegscheibchen zentriert darauf und prüfe, ob es jetzt mittig zwischen den beiden senkrechten Absteppnähten auf der Vortasche sitzt. Wenn nicht, verschiebe es vorsichtig nach rechts oder links, aber nicht nach oben oder unten. Markiere die beiden Schlitze im Plättchen und gehe bei der Installation der zweiten Hälfte des Magnetverschlusses genauso vor, wie du es bereits bei der Klappe getan hast.
Und nicht vergessen: die Wendeöffnung muß noch geschlossen werden! Hast du Innen- und Außentasche vorher zusammengenäht, mußt du die Tasche einmal umstülpen, damit du an den Boden des Innenlebens kommst.
Jetzt muß nur noch das übrigen Zubehör an den Gurt angebaut werden. Für Variante (A) ziehst du jetzt erstmal den Gurtversteller auf das lange Ende des Gurts. Das fädelst du dann von außen nach innen durch den Rechteckring.
Dann führst du das Ende des Gurts wieder durch den Gurtversteller und um den Steg in der Mitte herum, in der gleichen Richtung wie vorher.
Anschließend nähst du das letzte Ende des Gurts fest oder setzt hier auch Nieten ein.
Für Variante (B) ist der Vorgang ganz ähnlich, nur dass du den Gurt statt durch den Rechteckring durch einen der Karabiner ziehst und das andere Ende des Gurts, das hier fest an die Tasche genäht wurde, wird stattdessen an den zweiten Karabiner genäht.
Sieh dir hierzu ruhig auch nochmal das Video an.
Auch wenn die Anleitung etwas umfangreich erscheint, ist die Tasche weder schwierig, noch langwierig zu nähen. Dafür gibt es aber unzählige Möglichkeiten, sie zu personalisieren.
Personalisierungsmöglichkeiten
Hier sind ein paar Dinge, die mir spontan einfallen. Hast du noch mehr Ideen? Hinterlass mir einen Kommentar und ich schreib’s gerne mit auf die Liste.
- mache die Klappe komplett rund
- mache die Klappe kürzer, um mehr von der Vortasche zu zeigen
- lasse die Vortasche weg
- nähe das Reißverschlussfach in die Innenseite der Tasche
- nähe eine Paspel um die Klappe herum
- verziere die Klappe mit Buttons oder Patches
- nähe die Klappe aus Stoffresten, z.B. mit Quilter’s Grid
- verwende einen Patchwork-Block für die Klappe
Eigene Größe berechnen
Du möchtest deine eigene Taschengröße berechnen? Kein Problem. Hier ist ein kleiner Leitfaden am Beispiel der großen Tasche:
Wunschgröße: 35 cm breit, 26 cm hoch, 10 cm tief (wichtig: die Tasche sollte zumindest so tief sein wie der Gurt breit ist)
Nahtzugabe: 0,75 cm
Hauptteile
46,5 x 32,5 cm
Seitenlänge 1: Breite + Tiefe + 2x Nahtzugabe
35 + 10 + 1,5 = 46,5 cm
Seitenlänge 2: Höhe + ½ Tiefe + 2x Nahtzugabe
26 + 5 + 1,5 = 32,5 cm
Klappe
36,5 x 32 cm
Seitenlänge 1: Breite + 2x Nahtzugabe
35 + 1,5 = 36,5 cm
Seitenlänge 2: Höhe + ½ Tiefe + 2x Nahtzugabe – 0,5
26 + 5 + 1,5 – 0,5 = 32 cm
Vortasche
46,5 x 23 cm
Seitenlänge 1: Breite + Tiefe + 2x Nahtzugabe
35 + 10 + 1,5 = 46,5 cm
Seitenlänge 2: ⅔ Höhe + ½ Tiefe + 2x Nahtzugabe
17,33 + 5 + 1,5 = 23,83 -> abrunden auf 23 cm
Steckfach
46,5 x 17 cm
Seitenlänge 1: Breite + Tiefe + 2x Nahtzugabe
35 + 10 + 1,5 = 46,5 cm
Seitenlänge 2: ⅔ Höhe
17,33 -> abrunden auf 17 cm
(oder Höhe beliebig anpassen, je nachdem wieviel Stoff verfügbar ist)
Reißverschlussfach
32 x 36,5 cm
Seitenlänge 1: Breite – 3
35 – 3 = 32 cm
(hast du weniger Stoff zur Verfügung? Dann mach das Fach einfach schmaler)
Seitenlänge 2: bei einem Stoffteil – ca. Höhe x 1,5
39 cm
(in diesem Fall auf 36,5 cm eingekürzt, weil der Stoffstreifen nicht breiter liegt)
bei zwei Stoffteilen – ca. Höhe x 0,75
19,5 cm
Hier kommt es nicht so genau drauf an, richte dich einfach danach, was dein Stoff hergibt.

Wenn du eingebettete Videos auf dieser Seiten sehen möchtest, werden personenbezogene Daten (IP-Adresse) an den Betreiber des Videoportals gesendet. Daher ist es möglich, dass der Videoanbieter deine Zugriffe speichert und dein Verhalten analysieren kann.
Wenn du den Link hier unten anklickst, wird ein Cookie auf deinem Computer gesetzt, sodass die Website weiß, dass du der Anzeige von eingebetteten Videos in deinem Browser zugestimmt hast. Dieses Cookie speichert keine personenbezogenen Daten, es erkennt lediglich, dass eine Einwilligung für die Anzeige der Videos in deinem Browser erfolgt ist.
Erfahre mehr über diesen Aspekt der Datenschutzeinstellungen auf dieser Seite: Datenschutzerklärung
Videos anzeigen
Alternativ kannst du auch diesen Link benutzen, der dich direkt zum Video auf die Website des Videoanbieters bringt: https://www.youtube.com/watch?v=eneU6-KRqt8